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Gründung
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden sich führende Geistliche und Politiker des Oberwallis in der sogenannten «Sozialen Konferenz» zusammen, um in zwanglos organisierten Versammlungen aktuelle Fragen zu besprechen. Diese Konferenz förderte u.a. die Gründung des Kreisspitals in Brig, das 1908 eröffnet werden konnte und an dem sich sämtliche Bezirke des Oberwallis finanziell beteiligten. Ende Mai 1910 fand in Visp eine Versammlung der «Sozialen Konferenz» statt. Im Anschluss dieser Versammlung wies Staatsrat Dr. Hermann Seiler, Sohn des Hotelkönigs Alexander Seiler und Bruder von Jesuitenpater Julius Seiler, auf die dringende Notwendigkeit eines Armen- und Greisenasyls für das Oberwallis hin.
Diese Idee fand unter den Versammlungsteilnehmern begeisterte Zustimmung. Nach diversen Sitzungen der zuständigen Kommission konnte der Kommissionspräsident u.a. auch die freudige Mitteilung machen, dass die ehrwürdigen Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Baldegg (LU) bereit seien, die Leitung der neuen Anstalt zu übernehmen. Am 27. Mai 1912 erwarben Staatsrat Dr. Hermann Seiler, sein Bruder Nationalrat Dr. Alexander Seiler und Kantonsrichter Alexis Graven im Auftrag des Inititativkomitees auf einer öffentlichen Versteigerung das ansehnliche Gut des Barons Leo von Werra in der Leuker Suste.
Dieses bestand aus einem gut erhaltenen Wohnhaus , «Schloss» genannt, mehreren landwirtschaftlichen Gebäuden und einem Umschwung von 266'000 m2, wovon 37'000 Klafter Acker-, Garten- und Wiesland. Die amtliche Schatzung belief sich für das Kulturland allein auf Fr. 150'000.00. Da sich zu diesem Preis keine Bieter meldeten, konnte das Besitztum schliesslich für Fr. 85'250.00 ersteigert werden, wobei Fr. 7'250.00 auf das vorhandene Mobiliar entfielen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden sich führende Geistliche und Politiker des Oberwallis in der sogenannten «Sozialen Konferenz» zusammen, um in zwanglos organisierten Versammlungen aktuelle Fragen zu besprechen. Diese Konferenz förderte u.a. die Gründung des Kreisspitals in Brig, das 1908 eröffnet werden konnte und an dem sich sämtliche Bezirke des Oberwallis finanziell beteiligten. Ende Mai 1910 fand in Visp eine Versammlung der «Sozialen Konferenz» statt. Im Anschluss dieser Versammlung wies Staatsrat Dr. Hermann Seiler, Sohn des Hotelkönigs Alexander Seiler und Bruder von Jesuitenpater Julius Seiler, auf die dringende Notwendigkeit eines Armen- und Greisenasyls für das Oberwallis hin.
Diese Idee fand unter den Versammlungsteilnehmern begeisterte Zustimmung. Nach diversen Sitzungen der zuständigen Kommission konnte der Kommissionspräsident u.a. auch die freudige Mitteilung machen, dass die ehrwürdigen Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Baldegg (LU) bereit seien, die Leitung der neuen Anstalt zu übernehmen. Am 27. Mai 1912 erwarben Staatsrat Dr. Hermann Seiler, sein Bruder Nationalrat Dr. Alexander Seiler und Kantonsrichter Alexis Graven im Auftrag des Inititativkomitees auf einer öffentlichen Versteigerung das ansehnliche Gut des Barons Leo von Werra in der Leuker Suste.
Dieses bestand aus einem gut erhaltenen Wohnhaus , «Schloss» genannt, mehreren landwirtschaftlichen Gebäuden und einem Umschwung von 266'000 m2, wovon 37'000 Klafter Acker-, Garten- und Wiesland. Die amtliche Schatzung belief sich für das Kulturland allein auf Fr. 150'000.00. Da sich zu diesem Preis keine Bieter meldeten, konnte das Besitztum schliesslich für Fr. 85'250.00 ersteigert werden, wobei Fr. 7'250.00 auf das vorhandene Mobiliar entfielen.

